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Gülle separieren für Tierhaltungsbetriebe - warum?

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Sie haben schlecht laufende Güllekanäle?
Die Fließfähigkeit wird erhöht, da sich die Flüssigphase mit der dicken Gülle wieder verbinden kann.

Sie haben Ampferprobleme auf Ihrem Grünland?
Der Samen wird aus der Rohgülle herausgesiebt und gelangt in die Festphase. Durch die Selbsterwärmung während der Rottephase in einer Miete wird die Eiweißstruktur des Samenpotentials zerstört und ist somit nicht mehr keimfähig (vorbeugende Maßnahme für MEKA-Grünland).

Sie haben viel Grünland - müssen die Gülle verdünnen?
Die Feststoffe werden aus der Gülle herausgesiebt. Dadurch ist die Gülle fließfähiger, bleibt weniger an den Pflanzen haften und läuft schneller ab. Die Folge: weniger Verätzungen, weniger Futterverschmutzungen und eine bessere Düngewirkung, da die Dünngülle schneller in den Boden eindringt.

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Sie haben nicht genügend Güllelagerraum?
Die Feststoffe werden aus der Gülle herausgesiebt. Mit der darin gebundenen Flüssigkeit können Sie eine Lagerraumeinsparung des flüssigen Anteils von bis zu 30% erreichen. Die Feststoffe können problemlos auf einer Mistplatte gestapelt werden.

Sie haben weite Hof–Feld Entfernungen oder zuviel Gülle?
Durch die Trennung der festen und flüssigen Bestandteile kann für den Transport auf günstige Transportmöglichkeiten ohne Spezialtechnik zurückgegriffen werden (Lkw-Tank wagen ohne Rührwerk, Container für die Festphase).
 

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Gülle separieren für Biogasanlagen - warum?

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Der Fermenter Ihrer Biogasanlage schwächelt?
Die Ursache könnte eine verminderte Rührleistung durch zu dicke Gülle im Fermenter sein. Die Stromaufnahme der Rührwerke steigt, aber der Gasertrag nimmt nicht zu. Durch die Separierung können die Feststoffe aus der Gülle im Fermenter herausgepresst werden. Die Flüssigphase wird wieder in den Fermenter eingeleitet und kann sich, im Gegensatz zu Wasser, mit der dicken Gülle wieder vermischen.

Sie haben zu starke Schwimmschichten im Endlager?
Biogasgülle entmischt sich viel schneller als Rindergülle und muss deshalb während der Ausbringung ständig gerührt werden. Durch die Separierung werden die aufschwimmenden Feststoffe herausgepresst. Übrig bleibt die dünne Gülle.

Sie wollen die Nährstoffe Ihrer Gülle optimal ausnutzen?
Durch die Separierung der Gülle erhalten Sie zwei verschiedene Dünger:

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  • einen Flüssigdünger mit höheren Anteilen an schnell verfügbarem Stickstoff und mehr Kali, der in den wachsenden Kulturen ohne größere Ätzschäden ausgebracht werden kann und schnell in den Boden eindringt.

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  • einen festen Dünger mit höheren Anteilen an organisch gebundenem Stickstoff und etwas mehr Phosphor. Dieser eignet sich zur Ausbringung vor der Saat als Depotdünger für Kulturen, die während der Hauptwachstumsphase schlecht befahrbar sind (Mais, Hirse, Sudangras).

    Das Substrat ist ganzjährig mit dem Mistreuer ausbringbar. Wegen der feinen Struktur auch auf Grünland nach jedem Schnitt.

Güllebonus für Biogasbetriebe

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Sie wollen Gülle tierischer Herkunft in Ihrer Biogasanlage einsetzen, die hat aber einen zu geringen TS-Gehalt?
Durch den Separator kann die Gülle eingedickt werden. Das bedeutet, dass z. B. der TS-Gehalt einer Rindergülle von 6% auf 10 bis 14% erhöht werden kann und die Gülle somit noch pumpfähig bleibt. Die Gülle wird mit dem Fass zur Anlage transportiert und ohne Zwischenlagerung in die Vorgrube oder den Fermenter gepumpt.

Durch das Eindicken ergeben sich folgende Vorteile:

- die vorhandene Gülletransporttechnik kann genutzt werden
- es wird aber nur halb so viel Wasser transportiert
- höhere Substratkonzentration möglich
- ausreichender Flüssigkeitsanteil für den Fermenter
- kein zusätzliches maschinelles Umschlagen nötig

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